|
4/10/2011
Call for Applications
Programm Point Sud 2012-2013
Deutsche WissenschaftlerInnen und Wissenschaftsförderinstitutionen arbeiten seit langem erfolgreich jenseits des von den ehemals führenden Kolonialmächten etablierten anglo- und frankophonen Wissenschaftsbetriebs in Afrika. Sie überwinden dabei nicht nur Sprach- und Landesgrenzen, sondern schlagen Brücken zwischen den unterschiedlichen akademischen Denktraditionen. Hierbei kann die deutsche Wissenschaft einen ehrgeizigen Beitrag zur Etablierung einer postkolonialen Wissenschaft in Afrika leisten. Das „Point Sud-Forschungszentrum für lokales Wissen“ in Bamako/Mali wird dabei als ein Ort der gemeinsamen Forschung eine hilfreiche Rolle spielen. Die Goethe-Universität in Frankfurt am Main sichert zu wesentlichen Teilen die Funktionsfähigkeit von Point Sud. Sie finanziert seine Infrastruktur mit dem Ziel, Point Sud in die Lage zu versetzen, als örtliche Organisation für wissenschaftliche Veranstaltungen zu fungieren. Auf dieser Grundlage haben die Universität Frankfurt und die DFG ein „Programm Point Sud“ vereinbart, in dem auf Afrika bezogene geistes- und sozialwissenschaftliche Aktivitäten in der Tagungsstätte Point Sud finanziert werden können. Die DFG-Förderung erstreckt sich auf die Reise- und Aufenthaltskosten der teilnehmenden Personen. Die Veranstaltungen für das Programm Point Sud können aufgrund der klimatischen Bedingungen nur für den Zeitraum von November bis März beantragt werden. Das Programm steht allen Vertretern der Afrika-bezogenen Forschung in Deutschland offen. Die Einzelaktivitäten werden durch ein Programmkomitee ausgewählt und in einem Gesamtantrag zusammengefasst.
Weitere Infos im Downloadbereich rechts.
21/7/2011
Neuerscheinung:
Geological Resources and Good Governance in Sub-Saharan Africa
Holistic Approaches to Transparency and Sustainable Development in the Extractive Sector
Published 23rd June 2011 by CRC Press – 292 pages
http://www.routledge.com/books/details/9780415582674/
17/3/2011
Knowledge for Tomorrow – Cooperative Research Projects in Sub-Saharan Africa
This Postdoctoral Fellowship Programme, funded by the Gulbenkian Foundation, the Volkswagen Foundation and other European partners aims at providing sustainable support for research in Sub-Saharan Africa. Besides an African-European cooperation, special emphasis is put on the development and extension of academic networks within Africa. This call is part of the Foundations’ career development strategy for African researchers in which junior and senior postdoctoral fellows should take responsibility for developing and executing their own research project and show leadership responsibilities for their research group (in the case of senior fellows). The project must be carried out in collaboration with a European partner institution. The call is open to all scholars from Sub-Saharan Africa active in the research fields mentioned in this document.
14/01/2011:
Relaunch der Homepage www.pointsud.org !
21/11/2010:
EU UNDESERT Project
UNDESERT is an EU-funded project (FP 7) with the objective to understand and combat degradation and desertification processes in Westafrica in order to mitigate their impacts on ecosystem services and human livelihoods. Nine Universities and Research Institutes from three European and four Westafrican countries work since the 1rst of June of 2010 together to investigate and find sound answers to the main components of UNDESERT.
The project aims to achieve an improved understanding of the processes of desertification and degradation and to assess the impact of desertification and degradation on ecosystem services and quality of human livelihoods. Through a decision support tool policy makers at different levels will be provided with an early degradation/desertification warning system to set decision making on a sound base. Concrete responses against desertification and degradation will be developed based on the scientific results, comprising ecosystem restoration through tree plantations for carbon sequestration and diversification.
All project activities will be carried out interdisciplinary and participatory with local stakeholders. The project will run for five years.
For more information, please consult soon the UNDESERT web-site: http://www.undesert.dk.
Click here for an EU Factsheet of the UNDESERT-Project
Information contributor:
Prof. Dr. Rüdiger Wittig, Dr. Karen Hahn-Hadjali
Goethe-University of Frankfurt, Institute for Ecology, Evolution and Diversity, Siesmayerstraße 70, Postfach 11 19 32, D-60323 Frankfurt am Main
13/09/2010
Neuer Call for Application für das Programm Point Sud 2011/2012 online ! Siehe rechte Spalte unter Downloads
17/06/2010
Kanadischer Wissenschaftspreis für Prof. Mamadou Diawara
Ethnologe der Goethe-Universität erhält den John G. Diefenbaker-Preis und forscht für ein Jahr an der Université Laval in Québec
FRANKFURT/OTTAWA/QUEBEC. Mamadou Diawara, Professor für Ethnologie an der Goethe-Universität Frankfurt, erhält den diesjährigen John G. Diefenbaker-Preis der Kulturförderungsbehörde Canada Council for the Arts. Der Preis ist mit 75.000 Dollar dotiert. Er ermöglicht deutschen Wissenschaftlern einen bis zu zwölfmonatigen Aufenthalt in Kanada, um auf dem Gebiet der Sozial- und Geisteswissenschaften zu forschen. Als bisher einziger Angehöriger der Goethe-Universität hatte der Rechtswissenschaftler Prof. Gunter Teubner diese Auszeichnung im Jahr 2002 bekommen. Prof. Diawara wird von Oktober 2010 bis September 2011 an der literaturwissenschaftlichen Fakultät der Université Laval in Québec arbeiten. Dort kooperiert er mit dem Inhaber des Lehrstuhls für afrikanische und frankophone Literatur, Prof. Justin Bisanswa.
Mamadou Diawara wird in Kanada seine Studien fortsetzen, die danach fragen, welche Bedeutung das aus der westlichen Welt hervorgegangene Konzept des Urheberrechts in Kulturen hat, die von Mündlichkeit geprägt sind, wie den einheimischen Bevölkerungsgruppen Kanadas oder den Ländern Afrikas. Seinen Aufenthalt wird er dazu nutzen, seine umfassende Sammlung an Tonaufnahmen aus Mali, Mauretanien, Senegal und Frankreich auszuwerten und verschiedene Fachartikel zu verfassen. Zudem widmet er sich einem Buch mit folgenden Kernthemen: Geschichte der Normen künstlerischer Produktion, Übertragung der oralen Traditionen Afrikas nach Nordamerika durch die Musik, Registrierung und Aushandlung von Urheberrechten, wie sie in den Gesetzen der einzelnen Staaten festgeschrieben sind.
„Mamadou Diawaras Interesse gilt einem Gegenstand von hoher wissenschaftlicher, aber auch gesellschaftlicher Aktualität“, erklärte Thierry Belleguic, Dekan der literaturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Laval bei der Vorstellung der Bewerbung Prof. Diawaras. „Er untersucht die Spielarten der Globalisierung in Afrika, diesem durch die Oralität geprägten Kontinent, der teils seine lokalen Traditionen hochhält und sich teils der Globalisierung verweigert. Sein Aufenthalt an der literaturwissenschaftlichen Fakultät wird es ihm ermöglichen, weitere Kontakte zu Forschern an verschiedenen kanadischen und amerikanischen Universitäten zu knüpfen.“
Mamadou Diawara hat seit 2004 eine Professur am Institut für Ethnologie der Goethe-Universität inne. Der ehemalige Direktor des Instituts für Ethnologie ist stellvertretender Direktor des Frobenius-Instituts, „Principal Investigator“ des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ sowie Gründer und Direktor von Point Sud, einem Forschungszentrum für lokales Wissen in Bamako (Mali). Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen orale Traditionen sowie Geschichte, Medien und Fragen der Entwicklungszusammenarbeit in Afrika südlich der Sahara.
Der 1991 gestiftete John G. Diefenbaker-Preis wird alljährlich im Andenken an den ehemaligen kanadischen Premierminister John G. Diefenbaker verliehen. Die Kandidaten müssen von einer Hochschulfakultät oder einem Forschungsinstitut in Kanada nominiert werden. Das Preisgeld wird vom Canada Council for the Arts zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus erstattet das Social Sciences and Humanities Research Council of Canada (SSHRC) Reisekosten in Höhe von bis zu 20.000 Dollar. Die Auszeichnung wird aus einer Stiftung der kanadischen Regierung in Höhe von ca. zwei Millionen Dollar finanziert und vom Canada Council for the Arts mit Sitz in Ottawa verwaltet.
Information: Prof. Mamadou Diawara, Institut für Ethnologie, Campus Westend, Tel.: (069) 798 33055, M.Diawara@em.uni-frankfurt.de, www.uni-frankfurt.de/fb/fb08/ihe/Mitarbeiter/Professuren/Mamadou_Diawara.html
Kontakt Canada Council for the Arts: Carole Breton : 613-566-4414 oder 1-800-263-5588, Durchwahl 4523, carole.breton@conseildesarts.ca, Heather McAfee : 613-566-4414 oder 1-800-263-5588, Durchwahl 4166, heather.mcafee@conseildesarts.ca, www.conseildesarts.ca
Ein Foto von Prof. Diawara steht in der Bildergalerie des Canada Council of the Arts unter www.conseildesarts.ca/nouvelles/galeriedesimages zum Download bereit.
Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet, ist sie heute eine der zehn drittmittelstärksten und größten Universitäten Deutschlands. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein einzigartiges Maß an Eigenständigkeit. Parallel dazu erhält die Universität auch baulich ein neues Gesicht. Rund um das historische Poelzig-Ensemble im Frankfurter Westend entsteht ein neuer Campus, der ästhetische und funktionale Maßstäbe setzt. Die „Science City“ auf dem Riedberg vereint die naturwissenschaftlichen Fachbereiche in unmittelbarer Nachbarschaft zu zwei Max-Planck-Instituten. Mit über 55 Stiftungs- und Stiftungsgastprofessuren nimmt die Goethe-Universität laut Stifterverband eine Führungsrolle ein.
Herausgeber: Der Präsident
Abteilung Marketing und Kommunikation, Postfach 11 19 32, 60054 Frankfurt am Main Redaktion: Dr. Olaf Kaltenborn, Abteilungsleiter Telefon (069) 798 – 2 39 35, Telefax (069) 798 - 2 85 30, E-Mail kaltenborn@pvw.uni-frankfurt.de Internet: www.uni-frankfurt.de
08/03/2010
Call for Papers
Das IGK „Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive“ organisiert unter dem gleichlautenden Titel eine Sommerakademie.
Sie findet vom 1. bis 7. November 2010 in Point Sud. Center for Research on Local Knowledge in Bamako/ Mali statt.
Besonders freuen wir uns über Bewerbungen von jungen Wissenschaftlern aus europäischen sowie außereuropäischen Ländern. Ziel der Sommerakademie ist es, durch die gemeinsame interdisziplinäre und transregionale Arbeit wissenschaftliche Netzwerke und gemeinsame Aktivitäten zu fördern, die langfristig zu einer engeren Verknüpfung von Forschungsaktivitäten in Europa und außereuropäischen Ländern beitragen und gleichzeitig die Weiterentwicklung eines neuen Forschungsfeldes unterstützen.
Darf ich Sie bitten, interessierte Post-docs oder Doktoranden auf die aktuelle Ausschreibung der Sommerakademie aufmerksam zu machen? Die Sommerakademie wird geleitet von Professor Andreas Eckert, Direktor des IGK „Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive“ an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Auf der Website des IGK finden sich ausführliche Informationen und Bewerbungshinweise unter: http://rework.hu-berlin.de
Call for Papers auch hier als Download
25/02/2010
Jahrestagung der Afrikagruppe deutscher Geowissenschaftler (AdG) 2010
AFRIKA 2010 Natürliche Ressourcen und nachhaltige (?) Entwicklung
25. und 26. Juni 2010
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Institut für Physische Geographie Campus Riedberg
Afrika ist seit der Kolonialzeit für seine vielfältigen natürlichen Ressourcen bekannt. Sowohl seitens der Land- und Forstwirtschaft als auch bei den Bodenschätzen besitzen viele Staaten große wirtschaftliche Potentiale. Dennoch gehören viele der afrikanischen Staaten trotz oder sogar wegen dieses Reichtums weiterhin zu den ärmsten Ländern der Erde.
In den vergangen Jahren haben viele Staaten Afrikas im Vergleich zu Europa ein relativ großes Wirtschaftswachstum gehabt. Insbesondere Erdöl exportierende Länder, wie z.B. Äquatorialguinea, konnten bislang nie gekannte Wachstumsraten von über 30% erzielen. So positiv ein derart wirtschaftlicher Boom für den Krisenkontinent Afrika auch sein mag; es stellt sich die Frage, wie langandauernd und wie nachhaltig diese Entwicklung sein kann und wird?
Im Rahmen der diesjährigen AdG Tagung vom 25.-26. Juni in Frankfurt soll dieses Problem im Mittelpunkt stehen. Wir möchten mit Ihnen über die vielfältigen natürlichen Ressourcen Afrikas (Wo gibt es was und warum?) und über nachhaltige Nutzungsstrategien auf dem afrikanischen Kontinent diskutieren (z.B. wie lässt sich dieses Potential zur Armutsbekämpfung einsetzen?).
Neben diesem Schwerpunkt besteht natürlich wie immer auch die Möglichkeit „freie“ Themen vorzuschlagen und im Zuge der Kurzreferate aus den Arbeitsgruppen zu berichten.
Für die Themen und Beiträge der AdG Tagung wird es auch im Jahr 2010 eine Publikationsmöglichkeit im Zentralblatt für Geologie und Paläontologie, Teil 1 geben.
Weitere Informationen und Anmeldung >
19/01/2009
Jetzt alle Informationen zu den Veranstaltungen des DFG-Programms Point Sud online.
22/09/09
Call for Applications 2010 für das Veranstaltungsprogramm der DFG im Forschungszentrum Point Sud, Bamako, Mali - siehe Downloads rechts !
2/09/09
Jetzt auch alle laufenden Doktorarbeiten mit Afrikabezug aus dem Excellenzcluster "Herausbildung Normativer Ordnungen" online
23/06/09
Urbanitätskolloquium, Mittwoch 24.6., 19 Uhr c.t., Raum 454 Campus Westend:
Conrad Schetter, ZEF Bonn: Local Goverance und Soziale Ordnung: Konzeptionelle Überlegungen für die afrikanische Stadtforschung
In mangelnder Staatlichkeit wird häufig die Ursache für Chaos und Anarchie gesehen. In diesem Vortrag wollen wir zeigen, dass soziale Ordnungen unabhängig von Staatlichkeit stets über legitimatorische Abfederungen verfügen und die Rahmung für lokale Governance-Strukturen darstellt. Die externe Einführung neuer Entscheidungsimpulse (u.a. Good Governance) drückt sich in legitimatorischen Aushandlungsprozessen aus, die weniger durch eine direkte Ersetzung von Institutionen gekennzeichnet sind als vielmehr durch deren Sedimentationen und Umdefinierungen. Dies bedingt, dass Good Local Governance-Projekte, wie sie gegenwärtig entwicklungspolitisch zur Stärkung lokaler Selbstverwaltung auf der ganzen Welt durchgeführt werden, häufig Ergebnisse erzielen, die die normativen Zielsetzungen der Geber konterkarieren.
21/06/09:
FrauenMenschenrechtsarbeit in Afrika & Deutschland
Eine internationale Konferenz über Strategien zur Überwindung von Gewalt an Frauen, diskutiert an den Beispielen:
Häusliche Gewalt und weibliche Genitalbeschneidung in Deutschland, Kenia und Sierra Leone
Sa, 4. Juli, 10 Uhr
Flyer siehe Downloads rechts
08/06/09:
Einladung zum Urbanitäts-Kolloquium am kommenden Mittwoch, 10. Juni, 19 Uhr c.t., Raum 454, EG Campus Westend:
Prof. Dr. Trutz v. Trotha und Dr. Mario Krämer, Universität Siegen:
Anpassung und Kreativität. Über Formen politischer Herrschaft in Afrika am Beispiel des periurbanen Häuptlingtums in Namibia und Südafrika
26/05/09:
Urbanitätskolloqium
Mittwoch, 27/05/09, Raum 454, 19 Uhr:
Junior-Prof. Bruno Arich-Gerz, TU Darmstadt: Reiterdenkmäler in Windhoek, Posters in Action und Krimis ohne Stadt: Namibische Perspektiven auf "Urbanität in Afrika"
13/01/2009:
AK Subsaharisches Afrika
24.04.- 25.04.2009, Frankfurt am Main
First Call for Papers
Das nächste Treffen des AK Subsaharisches Afrika findet von Freitag 24.04. bis Samstag 25.04.2009 am Zentrum für interdisziplinäre Afrikaforschung (ZIAF) in Frankfurt a. M. statt. Dieser Tagungsort spiegelt die Interdisziplinarität des Arbeitskreises wider, der Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den verschiedensten Fächern ein Forum des wissenschaftlichen Austausches bietet. Vorträge und Poster aus unterschiedlichen Disziplinen sind daher ausdrücklich erwünscht. Gemäß der Tradition des Arbeitskreises ermutigen wir zudem ausdrücklich den wissenschaftlichen Nachwuchs zur Präsentation eigener Forschungsarbeiten. Für Vorträge sind 30 Minuten (20 min Vortrag und 10 min Diskussion) vorgesehen.
Wir bitten Sie, Vorträge und Poster in digitaler Form (Zusammenfassung von maximal einer Seite) bis spätestens 02.02.2009 beim ZIAF anzumelden. Anmeldeschluss ohne Vortrags- bzw. Posterbeitrag ist 02.03.2009.
Der Geographische Arbeitskreis Subsaharisches Afrika (AKSA) bietet Wissenschaftlern/innen, Studierenden sowie Vertreter/innen aus Institutionen der Entwicklungszusammenarbeit Möglichkeiten,
- in einen fachlichen und regionalen Erfahrungaustausch über den Hochschulbereich hinaus zu treten,
- die unterschiedlichen Fach- und Regionalkapazitäten zu erfassen und zu bündeln, und
- die auf das Afrika südlich der Sahara bezogene Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftseinrichtungen und Institutionen der Entwicklungszusammenarbeit zu fördern.
Im Zentrum des Interesses stehen Prozesse des sozialen, kulturellen, ökonomischen und politischen Wandels, ökologische Fragen und Veränderungen an der Mensch-Umwelt-Schnittstelle. Der AKSA ist damit der einzige Arbeitskreis zum Subsaharischen Afrika, der explizit transdisziplinäre Perspektiven einnimmt. Er dient als Kommunikationsplattform und Netzwerk für Fachleute und Interessierte aus Geographie, Kultur- und Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften und der Entwicklungs-"Praxis".
10/12/2008:
Veranstaltungsprogramm Point Sud - Call for Applications
Die Universität Frankfurt und die DFG haben ein „Programm Point Sud“ vereinbart, in dem auf Afrika bezogene geistes- und sozialwissenschaftliche Aktivitäten in der Tagungsstätte Point Sud finanziert werden können. Die DFG-Förderung erstreckt sich auf die Reise- und Aufenthaltskosten der teilnehmenden Personen.
Das Programm steht allen Vertretern der Afrika-bezogenen Forschung in Deutschland offen. Die Einzelaktivitäten werden durch ein Programmkomitee koordiniert bzw. ausgewählt und in einem Gesamtantrag zusammengefasst. Dieser Gesamtantrag wird einmal jährlich an die DFG gerichtet. Verantwortlich für die Einzelaktivitäten sind an deutschen wissenschaftlichen Einrichtungen tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Für den Teilnehmerkreis der Veranstaltungen gelten keine nationalen Grenzen. Antragsteller für den Gesamtantrag ist ein Mitglied der Universität Frankfurt, welches zugleich den Vorsitz des Programmkomitees innehat.
29/10/2008:
Call for Panels
Kontinuitäten und Brüche: 50 Jahre Unabhängigkeit in Afrika
Zweijahrestagung der Vereinigung für Afrikawissenschaften (VAD)
an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz,
8.-10. April 2010
20/10/2008
Afrikanische Visionäre – Visionen für Afrika: Guinée wird 50
Eine Veranstaltung von Frobenius- Institut, Zentrum für Interdisziplinäre Afrikaforschung (ZIAF) und dem Deutsch-Guineischen Verein e.V. anlässlich des 50. Jahrestags der Unabhängigkeit der Republik Guinea
7/10/2008:
Erschließung unbearbeiteten afrikanischen Erzählgutes aus den Beständen des Frobenius-Instituts
Grundlage dieses Forschungsvorhabens ist die in den Jahren 1928-30 von Frobenius aufgenommene Sammlung afrikanischer Erzählungen. Es handelt sich um 436 Erzähltexte, die Frobenius an sieben verschiedenen Orten und Etappen auf seiner Forschungsreise ausgehend von Kapstadt über Pretoria nach Zimbabwe bis hin zum oberen Zambesi aufgenommen hat. Da die Erzählungen lediglich in deutscher Sprache, überwiegend noch unveröffentlicht, unbearbeitet und z. T. nur in handschriftlichen Originalen vorliegen, waren sie der internationalen Wissenschaft wie auch einer breiteren Öffentlichkeit bisher nur schwer zugänglich und lagern mehr oder weniger ungenutzt im Archiv des Frobenius-Instituts.
Mehr Informationen >
21/08/2008:
www.westafricanplants.senckenberg.de- Eine Fotodatenbank westafrikanischer Pflanzen
Die West African Plants Database ist online! Botaniker des Forschungsinstituts Senckenberg und der Universitäten von Frankfurt, Ouagadougou, Rostock und Mainz haben mehr als 3500 Pflanzenfotos zu mehr als 700 Arten beigetragen. Aber es geht um mehr als einfache Fotos – 18 morphologische Merkmale wurden für die abgebildeten Arten erfasst und helfen der Pflanzenbestimmung durch die Möglichkeit kombinierter Suchen nach Merkmalsausprägungen und Taxonomie. Sehen Sie sich www.westafricanplants.senckenberg.de an und versuchen Sie es selbst!
|